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Für eine Weltordnung der Gleichberechtigung Rede des Bundesaußenministers vor der 32. UN-Generalversammlung (29. September 1977)

›Wir sind zusammengekommen, um eine Welt, die geteilt ist durch ideologische Gegensätze, getrennt durch eine Kluft zwischen armen und reichen Nationen, zerrissen durch eine Vielfalt von Konflikten - um diese Welt ein Stück voranzubringen auf dem langen Weg zu unserem Ziel: einer Welt des Friedens, des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts und der Achtung vor der Würde des Menschen. Den Vereinten Nationen als der einzigen weltumspannenden Organisation kommt bei dieser Aufgabe eine zentrale Bedeutung zu. Unsere Zeit ist eine Zeit tiefgreifender Veränderung. Neues Denken und Handeln sind gefordert. Noch vor einer Generation wurde der Gang der Welt bestimmt von einigen wenigen Großmächten. Seitdem sind hundert neue Staaten entstanden und mit eigenen Vorstellungen und Ansprüchen in die Weltpolitik eingetreten. [...]‹

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