Menü

Nicht so gemeint... Die UNO-Sprache

Sprache dient der Verständigung. So fing es möglicherweise einmal an, doch die kulturelle Entwicklung ging weiter. Heute ist Sprache Verständigungsmittel nur noch im Ideal- und Ausnahmefall. Sprache, das ist längst ein äußerst diversifiziertes Instrument, Mittel zu vielen Zwecken, Chamäleon an Wandlungs- und Widmungsfähigkeit, Träger vieler Botschaften und Masken. Als Kulturinstrument hat die Sprache zunehmend Funktionen übernommen, die in primitiveren Zeiten durch primitivere Mittel bedient wurden. Es sind Mittel, die unserer Zivilisation als ausgereizt gelten, als zu archaisch oder unelegant, zu riskant oder schlichtweg kriminell, als einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

Das könnte Sie auch interessieren


  • Privatheit darf nicht zur Illusion werden

    Privatheit darf nicht zur Illusion werden

    19.08.2013
    Der Skandal um die Abhörpraxis des amerikanischen Geheimdienstes NSA hat uns erschreckt und aufgeweckt. Allzu lange ist verdrängt worden, dass sich die Menschheit seit ungefähr zehn Jahren in einer digitalen Revolution befindet, die weiter geht als… mehr

  • So dicht wie die Titanic

    So dicht wie die Titanic

    21.10.2013
    Die Nachrichten der vergangenen Monate, die USA hätten Ban Ki-moon und andere UN-Beamte ausspioniert, sind wenig überraschend. Spionage gab es bereits in der Vergangenheit – und zwar recht häufig... mehr

  • 50 Jahre Zeitschrift Vereinte Nationen: Forum – Mittler – Wissensspeicher

    50 Jahre Zeitschrift Vereinte Nationen: Forum – Mittler – Wissensspeicher

    22.08.2012
    Seitdem das erste Heft VEREINTE NATIONEN 1962 erschien, war diese Zeitschrift mehr als das Mitteilungsblatt für Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN). Ihr Ziel war es immer, alle zu erreichen, die sich in deutscher… mehr

  • 50 Jahre Zeitschrift VEREINTE NATIONEN:

    aus der Sicht einer Journalistin50 Jahre Zeitschrift VEREINTE NATIONEN:

    05.11.2012

  • »Sichtbare und unsichtbare Erfolge«

    Die Vereinten Nationen sind auch mit 60 unverzichtbar»Sichtbare und unsichtbare Erfolge«

    01.05.2005
    Der Untergeneralsekretär für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen Shashi Tharoor nimmt die Organisation vor, seiner Meinung nach, unberechtigten Vorwürfen in Schutz: Der Öl-für-Lebensmittel-Skandal hätte unverhältnismäßig… mehr