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Taiwan: eigenständig, aber nicht souverän. Zur Frage der Aufnahme der Republik China in die Vereinten Nationen

Der völkerrechtliche Status Taiwans ist einer, den es eigentlich nicht geben dürfte: eine Republik mit allen Merkmalen eines demokratischen Staates und trotzdem nicht Mitglied in den Vereinten Nationen. Der Autor untersucht, unter welchen Umständen eine Aufnahme möglich wäre. Er kommt zu dem Ergebnis, daß es formal keine Hindernisse gibt. Doch zum einen will Taiwan sich nicht vom Festland lossagen, weil es selber an der ›Ein-China-Doktrin‹ festhält und zum andern ist die Volksrepublik auf absehbare Zeit nicht gewillt, Taiwan eine wie auch immer geartete Vertretung in den UN zu gewähren. Bis auf weiteres haben also die 23 Millionen Taiwanesen auf der internationalen Ebene keine Stimme.

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