Menü

Medienförderung in der Dritten Welt

Das globale Ungleichgewicht im internationalen Informationsfluss ist seit Anfang der siebziger Jahre wichtiges Diskussionsthema im Rahmen der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und der Blockfreien-Bewegung. In Analogie zur Forderung nach einer Neuen Weltwirtschaftsordnung wurde auf der Blockfreien-Konferenz in Colombo 1976 die Forderung nach einer Neuen Internationalen Informationsordnung erhoben. Die Nachrichtenabhängigkeit als Korollar zur wirtschaftlichen Abhängigkeit der Dritten Welt vom industrialisierten Norden war damit entdeckt.

Das könnte Sie auch interessieren


  • Zwischen Freiheit und Gleichgewicht

    Stolpersteine auf dem Wege zu einer Neuen Weltinformations- und KommunikationsordnungZwischen Freiheit und Gleichgewicht

    01.12.1983
    Wieviel Freiheit, wieviel Gleichgewicht, wieviel Steuerung im internationalen Informationsaustausch? Das ist nach wie vor der Hauptstreitpunkt in der gegenwärtigen internationalen Mediendebatte und in der Diskussion um eine ›Neue Weltinformations-… mehr

  • 39. Generalversammlung

    39. Generalversammlung

    01.06.1985
    39. Generalversammlung: Informationspolitik vor dem Politischen Sonderausschuss - Anklänge an UNESCO-Kontroverse (25). mehr

  • VEREINTE NATIONEN Heft 6/1984

    VEREINTE NATIONEN Heft 6/1984

    01.12.1984

  • UNESCO

    UNESCO

    01.02.1979
    UNESCO: Mediendeklaration verabschiedet - ›Weltmeinungsmarkt‹ durch westliche Agenturen beherrscht - Forderung nach ›Neuer Weltinformationsordnung‹ - Aufnahme Namibias - Erklärung über Rassenvorurteil (4). mehr

  • Privatheit darf nicht zur Illusion werden

    Privatheit darf nicht zur Illusion werden

    19.08.2013
    Der Skandal um die Abhörpraxis des amerikanischen Geheimdienstes NSA hat uns erschreckt und aufgeweckt. Allzu lange ist verdrängt worden, dass sich die Menschheit seit ungefähr zehn Jahren in einer digitalen Revolution befindet, die weiter geht als… mehr