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Langsame Wiederannäherung Das Verhältnis zwischen USA und UN unter den Präsidenten Reagan, Bush und Clinton

In der Politik der Vereinigten Staaten gegenüber und in den Vereinten Nationen scheint sich in der ersten Hälfte der neunziger Jahre eine erneute Hinwendung zum Multilateralismus abzuzeichnen. Im ersten Jahr der Präsidentschaft von Bill Clinton wurden neue Akzente gesetzt, die in der einschlägig interessierten Öffentlichkeit der USA selbst jedoch durchaus zwiespältig aufgenommen wurden und zu einer heftigen Debatte über die zukünftige weltpolitische Führungsrolle Amerikas geführt haben. Kennzeichnend für die frühen außenpolitischen Gehversuche der Clinton-Administration war die sogenannte Tarnoff-Doktrin, mit der der stellvertretende Außenminister Peter Tarnoff eine neue Ära ankündigte, die geprägt sein werde von amerikanischer Kooperation mit anderen Staaten und in der die USA von der Vorstellung abrücken müssten, eine Weltpolizistenrolle spielen zu können.

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