Menü

Füllhorn oder Flop? Das Internationale Jahr der Jugend in der Sicht der Jugendverbände

Nachdem der größere Teil des ›Internationalen Jahres der Jugend‹ (IJJ) bereits verstrichen ist, wird man eine Zwischenbilanz dieser Initiative der Vereinten Nationen erstellen können. Aus der Sicht von Jugendverbänden lassen sich schon heute erste Einschätzungen geben. Das IJJ ist kein Vorschlag aus der jugendpolitischen Praxis, sondern entstammt der Diplomatie. Aber wenn man es schon nicht vermeiden kann, bietet 1985 vielleicht einen besonderen Anlass, Jugendprobleme noch einmal intensiver anzupacken, das Nachdenken zu fördern und vielleicht auch neue praktische Wege in der Jugendhilfe zu eröffnen. Ganz sicher wird dieses Jahr am Ende kein Füllhorn an jugendpolitischen Initiativen bringen. Aber es wird sich hoffentlich auch nicht als Flop erweisen.

Das könnte Sie auch interessieren


  • Internationales Jahr der Jugend

    Internationales Jahr der Jugend

    01.10.1986
    Internationales Jahr der Jugend: Zurückhaltende Bewertung - Weltjugendkonferenz im Rahmen der 40. Generalversammlung - Anstöße besonders in den Entwicklungsländern (34). mehr

  • VEREINTE NATIONEN Heft 1/2000

    VEREINTE NATIONEN Heft 1/2000

    01.02.2000

  • Globalisierung erfordert globales Lernen

    UN-Simulationsprojekte an deutschen Hochschulen als Beitrag zur praxisnahen Ausbildung von StudierendenGlobalisierung erfordert globales Lernen

    01.02.2000
    Seit einigen Jahren verbreitet sich auch an deutschen Hochschulen zunehmend eine Lehrmethode, die in den Vereinigten Staaten bereits seit Jahrzehnten erfolgreich angewandt wird: die Vermittlung von Lehrinhalten sowie Verhandlungstechniken und… mehr

  • UN-Simulationen

    UN-Simulationen

    01.02.1994
    UN-Simulationen: Anschauungsunterricht für Studenten aus aller Welt - Hineinversetzen in die Lage der anderen gefragt - Deutsche Beteiligung aus München (4). mehr

  • Fremde Heimat, heimatliche Fremde

    Ausländische Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland im Spiegel der literarischen Dokumentation von BetroffenenFremde Heimat, heimatliche Fremde

    01.08.1985
    ›Sie hatten sich wie die meisten deutschen Gleichaltrigen angezogen. Sie trugen schwarze Lederjacken und Stiefel. Einige hatten modische Halstücher umgebunden. Dennoch fielen sie auf. ... Trotz aller mühsamen Anpassung wirkten sie irgendwie fremd.« … mehr