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Eine kritische Masse an Staatskunst Der >Millenniums-Gipfel< der Vereinten Nationen vom September 2000

Durch die Abhaltung des Millenniums-Gipfels am Beginn der 55. Ordentlichen Tagung der Generalversammlung - ihrer Millenniums- Tagung - rückten die Vereinten Nationen in bisher kaum dagewesenem Maße ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit. Die Veranstaltung vom 6. bis 8. September 2000 lockte an die 6000 Medienvertreter und 5 000 Politiker samt ihrem Begleittroß nach New York.

Ansprachen hielten 99 Staatsoberhäupter, drei Kronprinzen, 47 Regierungschefs und eine Reihe von Außenministern. Und doch tut man sich schwer, wollte man aus diesem Ereignis - der Ansammlung einer kritischen Masse von Staatsmännern an einem Ort - greifbare Ergebnisse herausfiltern. Und Staatsmänner waren es fast durchweg, fiel doch die Handvoll weiblicher Staats- und Regierungschefs schon allein durch ihre geringe Zahl auf - womit das Erfordernis, all den im Plenum vorgetragenen frommen Sprüchen von der Gleichstellung der Geschlechter noch Taten folgen zu lassen, aufs schönste illustriert wurde.

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