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Drogenbekämpfung internationale Gemeinschaftsaufgabe Rede des Bundesinnenministers vor der 17.UN-Sondergeneralversammlung (20.Februar 1990)

›Die Bundesrepublik Deutschland begrüßt es, dass die Vereinten Nationen mit dieser Sondergeneralversammlung vor der Weltöffentlichkeit erneut ihre Entschlossenheit zur Ächtung des Drogenmissbrauchs bekunden. Darum nämlich muss es uns allen gehen. Drogen zu ächten, wie wir zuvor Folter und Sklaverei geächtet haben. Während der vergangenen Jahre wurden auf nationaler wie auf internationaler Ebene vielfältige Maßnahmen zur Bekämpfung des ständig wachsenden Drogenproblems ergriffen. Aber diese Maßnahmen haben niemals den Charakter einer koordinierten weltweiten Bekämpfungsstrategie erreicht. Jetzt gibt es erstmals Anzeichen dafür, dass die ernstliche Bereitschaft besteht, diesen Schritt zu tun. Er ist auch zwingend notwendig. Wir müssen die Menschheit vor der Selbstzerstörung durch das Rauschgift bewahren. [...]‹

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