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Die Cholera-Klagen gegen die UN: Nationale Gerichte sind keine Lösung

Seit ihrem Ausbruch in Haiti im Jahr 2010 sind mehr als 8000 Menschen an der Cholera gestorben. Zahlreiche Untersuchungen ergaben, dass höchstwahrscheinlich nepalesische Blauhelme das Virus eingeschleppt haben. Die Vereinten Nationen haben jedoch abgelehnt, sich der rechtlichen Klagen der Opfer anzunehmen. Die Kläger waren gezwungen, sich an nationale Gerichte zu wenden, um zu ihrem Recht zu kommen – bislang ohne Erfolg. Im Januar 2015 hat ein New Yorker Bundesbezirksgericht im ersten Verfahren zur Cholera in Haiti (Georges et al.) die absolute Immunität der UN bekräftigt.

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