Menü

Das Rad der Geschichte wird nicht zurückgedreht Rede des Bundesaußenministers vor der 44.UN-Generalversammlung (27.September 1989)

› Herr Präsident, meine Damen und Herren, am Ende dieses Jahrtausends bewegen wir uns auf eine neue Phase der Weltpolitik zu. Noch bestimmen die alten Strukturen weithin die politische Landschaft, aber neue Strukturen werden überall schon sichtbar. Wir stehen vor globalen Herausforderungen. Die natürlichen Lebensgrundlagen werden immer mehr gefährdet. Zum ersten Mal ging in den letzten zwei lahren die Nahrungsproduktion in der Weit zurück. Pflanzen und Tiere sterben aus. Neue Seuchen breiten sich aus. Ein großer Teil der Menschheit lebt in bitterer Armut. Terrorismus und illegaler Drogenhandel verlangen gemeinsames Handeln der Staatengemeinschaft. Unterentwicklung und Schuldenlast nehmen einem großen Teil der Menschheit jede Hoffnung. Überrüstung und regionale Konflikte, Verletzung der Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechts der Völker verlangen ein grundlegend neues Denken und Handeln. In Europa gibt es neue Hoffnung für eine bessere Zukunft. Das wird positive Auswirkungen auf die ganze Welt haben. [...]‹

Das könnte Sie auch interessieren


  • Deutschland will die multilaterale Weltordnung stärken

    Rede des deutschen Außenministers vor der 48. UN-General Versammlung (29.September 1993)Deutschland will die multilaterale Weltordnung stärken

    01.12.1993
    Vor 20 Jahren hat an dieser Stelle Willy Brandt den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zu den Vereinten Nationen mit dem Willen begründet, zum Frieden in der Welt beizutragen. Das ist und bleibt ein Kernziel deutscher Außenpolitik. Damals, in… mehr

  • Uns Deutschen schadet Konfrontation zwischen Ost und West am meisten

    Rede des Staatsministers beim Bundeskanzler vor der 37. UN-Generalversammlung (30. September 1982)Uns Deutschen schadet Konfrontation zwischen Ost und West am meisten

    01.10.1982
    ›Die Konflikte in der Welt sind nicht weniger geworden, sie haben sich vermehrt. Sie sind härter, blutiger und für den Frieden in der Welt bedrohlicher geworden. Tausende von Menschen waren die Opfer kriegerischer und interner Auseinandersetzungen im… mehr

  • Kooperative Sicherheitspolitik im weltweiten Rahmen

    Rede des Bundesaußenministers vor der 15. UN-Sondergeneralversammlung (6. Juni 1988)Kooperative Sicherheitspolitik im weltweiten Rahmen

    01.08.1988
    ›Die Welt blickt mit Hoffnung und Erwartung auf diese dritte Sondergeneralversammlung, die der Abrüstung gewidmet ist. Sie findet statt vor dem Hintergrund ermutigender Fortschritte in den laufenden Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen und… mehr

  • "Für eine globale Verantwortungspartnerschaft"

    Rede des deutschen Außenministers vor der 63. Generalversammlung der Vereinten Nationen am 26. September 2008 in New York (gekürzt)"Für eine globale Verantwortungspartnerschaft"

    18.12.2008
    (...) Frieden und Sicherheit zu wahren und zu schaffen - dieser Auftrag der Vereinten Nationen hat auch im jahr 2008 nichts von seiner Dringlichkeit verloren. Die Aufgabe bleibt. Zugleich ist ihre Erfüllung anspruchsvoller denn je. mehr

  • Für den Dialog der Kulturen und Religionen

    Für den Dialog der Kulturen und Religionen

    01.02.2002
    Rede des deutschen Außenministers vor der 56. UN-Generalversammlung (12. November 2001). mehr